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Das „Hin und Her“ am Gradierbau Bad Dürkheim

Noch vor der Zeit des elektrischen Stroms hatten sich findige Fachleute Gedanken über technische Installationen für Antrieb und Bewegung gemacht. In Bad Dürkheim musste die Sole aus den wasserspeichernden Erdschichten an die Oberfläche befördert und danach auf den Gradierbau gepumpt werden, um ein Verrieselung der Sole entlang der Reisigwände zu gewährleisten.

Die nahegelegene Isenach war als Energiespender und Antriebkraft für Wasserräder ideal. Jetzt musste die Kraft der Wasserräder noch zu den Pumpen gebracht werden. Mittels langer, beweglich Gestänge, die sich von den Wasserrädern zu den Pumpen hin und her bewegten, konnte die Kraft übertragen und die Pumpen betrieben werden. Vergleichbar mit dem Antriebsgestänge einer Lokomotive bewegten sich die hölzernen Stangen und gaben der Konstruktion den Namen „Hin und Her“. Viele Bad Dürkheimer erinnern sich heute noch an diese Gestänge, auf denen man als Kind wunderbar reiten konnte.

Der Förderverein Gradierbau Bad Dürkheim e.V. errichtete jetzt das „Hin und Her“ in Modellformat am Wasserrad vor dem Gradierbau. Um der Konstruktion auf eine realistische Aufgabe zu geben, plant der Förderverein den Bau eines Dachauschnittes des Gradierbaus neben dem Pumpengestänge. Das aus der Isenach geförderte Wasser wird dann tatsächlich über die Reisigwand des Modells geleitet. So bekommt der Besucher einen Einblick darüber, wie vor 150 Jahren das Wasser der isenach auf den Gradierbau befördert wurde.